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Kapha leitet sich aus den Elementen Erde und Wasser ab.

Wenn man beides verbindet entsteht eine schleimige Masse wie Lehm.  Kapha ist ein träges, schwerfälliges Energieprinzip, zuständig für den Wasserhaushalt, die Schleimhäute und die Struktur des Körpers Kapha hat die Aufgabe, sämtliche Schleimhäute zu befeuchten. Dies ist ein Schutz vor dem Eindringen von Keimen und Erreger. Auch die Aufnahme von Nährstoffen z.B. im Darm setzt voraus, dass die Schleimhäute befeuchtet sind. Ein Motor braucht  Öl damit alles geschmeidig läuft, der Körper wird geölt durch das  Kapha Dosha.

Auch der Wasserhaushalt, die Lymph- und Gelenkflüssigkeit unterliegen dem Einfluss vom Kapha.  Die Lymphflüssigkeit umspült die Zellen, liefert Nährstoffe und säubert gleichzeitig Toxine. Wenn die Zirkulation von der Lymphflüssigkeit ins stocken gerät, wie so oft bei einer Kapha Störung, werden diese Funktionen unterminiert.  Schlacken beginnen, sich anzuhäufen, die Zellen ersticken an die Toxine die sie nicht mehr los werden, und Nährstoffe kommen nicht mehr an ihr Ziel. Die Zellen fangen an auszuhungern.

Kapha ist verantwortlich für die Struktur des Körpers. Menschen mit einer Kapha-betonten Konstitution haben deswegen in der Regel einer schweren Körperbau – kräftige Knochen und Gelenke, aufgedunsenes Gewebe und wulstige Muskeln. Andere typische  Merkmale sind große Augen, lang gewachsene Ohrläppchen, dichtes Haar, ölige Gesichtshaut.

Der Sitz von Kapha sind die Schleimhäute, die sich von den Nebenhöhlen bis zum oberen Bereich des Magens erstrecken. Wenn sich zu viel Kapha ansammelt, geben diese Schleimhäute oft Schleim ab. Die Nase läuft, es sammelt sich Schleim in den Nebenhöhlen, es kommt zu einem Tubenkatarrh. Wenn es schlimm kommt, kann es zum Schleimerbrechen kommen. Diese Symptome schieben wir auf Viren, Bakterien oder andere Parasiten.  Wäre das Ansammeln von Kapha vorher nicht gewesen, könnten diese Erreger sich nicht ausbreiten.
Weil Kapha auch einen Einfluss auf den Wasserhaushalt ausübt, kann es zu Ödemen kommen, sowie geschwollene Gelenke. Typisch sind Säckchen unter den Augen.

Auch fieberhafte Infekte sind ein Versuch, das überschüssige Kapha loszuwerden.  Durch die Hitze wird das Kapha verflüssigt und kann dann leichter abgegeben werden, durch Schleimauswurf, etc.

Welche Einflüsse führen zu einer Ansammlung von Kapha? Vor allem schwere, fette, kalte, süße, salzige und saure Speisen vermehren Kapha. Milchprodukte, v.a. wenn sie pasteurisiert und homogenisiert sind, begünstigen oft die Bildung von Schleim. Ich habe oft beobachtet, dass wenn man z.B. Eis an einem kalten Tag isst, ist ein Katarrh spätestens nach drei Tagen fast vorprogrammiert. Eis ist nämlich kalt, fettig und süß, alle Eigenschaften, die Kapha fordern. Auch Bewegungsmangel, weil sie eine Lymphstau begünstigen kann, führt zu einer Ansammlung von Kapha.

Die Beschwerden bleiben nicht nur auf der körperlichen Ebene begrenzt: mit zunehmender Kapha fühlt man sich schwer, träge und phlegmatisch, bis hin zu einer depressive Gemütslage. Man kommt immer schwerer aus dem Bett morgens. Wie behandelt man ein überschüssiges Kapha Dosha? Am besten durch eine umfassende Stoffwechselbelebung. Auch das Verdauungsfeuer (Agni) muss gestärkt werden. Am besten erreicht man das durch eine optimale Mineralisation des Körpers mit organischen, aus Pflanzen stammenden Mineralien, sowie verschiedene ayurvedische Bitterstoffe (siehe Anleitung zum Stoffwechselbelebung).

Bringen Sie Ihr Kapha Dosha in Ordnung und Sie werden von den positiven Aspekten dieser Energie profitieren:  mehr Ausdauer, Stabilität und Gelassenheit!

Wie gleicht man ein erhöhtes Kapha Dosha aus?

Ziemlich einfach. Man lässt konsequenterweise Frühstuck wegfallen, stattdessen trinkt man Tee in der Früh. Mittags am besten nur Salat und ausgepressten Gemüsesaft (Karotte, rote Beete) trinken. Vor allem sollte man grünes Blattgemüse essen, die viele Bitterstoffe enthalten. Wildkräuter wie Löwenzahn, Giersch und Spitzwegerich enthalten wertvolle Bitterstoffe und wären  als Salat, kombiniert mit Avokado, Tomaten und Balsamico Essig, ausgezeichnet. Abends ein warmes Gericht, scharf gewürzt. Wenig Süßigkeiten, wenn überhaupt etwas süßes gewünscht wird dann bitte Stevia Süßblattpulver verwenden

Unbedingt Stärkehaltige Produkte wie Brot, Teigwaren, Kartoffeln, Pommes, Pasta, Pizza, etc. um mindestens 90% reduzieren! Hervorragend um den Kapha Typ in Schwung zu bringen sind eine Kombination aus Mikromineralien Ur-Essenz und MikroSynergy Plus, jeweils 2 Esslöffel mit Saft einnehmen. Damit bekommt man viel Schwung, der Stoffwechsel wird deutlich belebt, man verliert die Gelüste nach Süßigkeiten und Kohlenhydraten.
Abends sollte der Kapha Typ 3 – 4 „Triphala“ Presslinge mit etwas Tee einnehmen. Diese ayurvedische Bitterstoffe beleben alle Ausscheidungen, somit bleiben weniger Schlacken im Körper hängen.